Wattens. Der Kristallkonzern Swarovski setzt seinen Wachstumskurs fort. Im ersten Halbjahr 2026 sei der positive Trend des Vorjahres fortgesetzt worden, teilte das Unternehmen mit. 2025 war der Umsatz um sechs Prozent auf rund 1,97 Milliarden Euro gestiegen. Besonders stark entwickelte sich das Geschäft in Asien mit einem Plus von elf Prozent, in Nord- und Südamerika um zehn Prozent und in Europa um fünf Prozent. In Japan stieg der Umsatz sogar um 32 Prozent, in den USA um zwölf Prozent.
Von einer wirtschaftlichen Krise kann angesichts dieser Zahlen zumindest beim Umsatz keine Rede sein. Gleichzeitig setzt Swarovski seinen Sparkurs gegenüber den Beschäftigten fort. Swarovski hat seit 2007 bereits über 5.000 Arbeitsplätze gestrichen. Erst im November letzten Jahres kündigte der Konzern an, hunderte Arbeitsplätze an seinem Hauptsitz in Wattens zu vernichten. Im Februar folgten 40 weitere Kündigungen. Im Jänner waren in Wattens noch rund 2.480 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Künftig sollen es zirka 2.100 sein.
Zur Begründung verwies das Unternehmen immer wieder auf gestiegene Kosten, US-Exportzölle und zunehmenden Wettbewerbsdruck. Gespart wird dabei auf dem Rücken jener Beschäftigten, welche die Profite der Anteilseigner produzieren. Für die Konzernspitze bleibt der Sparkurs jedenfalls kein Grund, auf den eigenen Luxus zu verzichten: Swarovski-CEO Alexis Nasard und Kreativdirektorin Giovanna Engelbert traten etwa im Rahmen des Wiener Opernballs am 12. Februar in ihrer eigenen Loge öffentlich in Erscheinung.
Quellen: ORF/Zeitung der Arbeit
















































































