Farkha. Junge palästinensische und israelische Kommunistinnen und Kommunisten kamen Anfang dieses Monats im besetzten Westjordanland zusammen, um am 29. Internationalen Jugendfestival Farkha teilzunehmen – einer seit Jahren bestehenden Initiative der internationalistischen Solidarität.
Das Festival fand im palästinensischen Dorf Farkha statt und brachte junge Mitglieder der Palästinensischen Volkspartei (PPP), des Kommunistischen Jugendverbands Israels und anderer progressiver Kräfte zusammen. Eine Woche lang beteiligten sich junge Menschen aus dem gesamten Westjordanland, Israel und anderen Ländern Seite an Seite an landwirtschaftlichen Arbeiten, Bau- und Renovierungsprojekten sowie an politischen, Bildungs- und sozialen Aktivitäten.
Das Treffen hatte vor dem Hintergrund der anhaltenden israelischen Besatzung und des Massakers im Gazastreifen eine besondere Bedeutung. Die jungen Kommunistinnen und Kommunisten haben signalisiert, dass sie sich nicht spalten lassen, sondern gemeinsam gegen Krieg, Besatzung und Chauvinismus kämpfen.
Die Zusammenarbeit zwischen Aktivistinnen und Aktivisten aus Farkha und der kommunistischen Jugend aus Israel hat sich in den letzten Jahren durch regelmäßige Besuche, gemeinsame Freiwilligenarbeit und politische Kontakte weiterentwickelt.
„Dies ist bereits keine Beziehung mehr zwischen einer Gruppe von Außenstehenden und einem Dorf, in das sie kommen, um Freiwilligenarbeit zu leisten. Es ist eine echte politische Partnerschaft – etwas, das in unserer Realität sehr selten ist“, erklärte Ella Keidar Greenberg, Sekretärin der Tel-Aviv-Ortsgruppe des Kommunistischen Jugendverbandes Israels, gegenüber der israelischen kommunistischen Zeitung „Zo Haderekh“.
Ein bedeutender Teil der landwirtschaftlichen Nutzflächen des Dorfes Farkha liegen im sogenannten Gebiet C und steht damit unter vollständiger israelischer ziviler und militärischer Kontrolle. Ein Großteil des Landes wurde dem Dorf enteignet. Vor diesem Hintergrund gewinnt die lokale Landwirtschaft eine tiefe politische Bedeutung. Die Fähigkeit, selbstständig Nahrungsmittel anzubauen, das Land zu schützen und zu bewirtschaften, ist Teil des Kampfes gegen die Besatzung und die dadurch entstehende Abhängigkeit.
Quellen: In Defense of Communism/Zo Haderekh




















































































