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Novartis baut 680 Stellen ab

Novartis plant, bis 2024 weltweit 680 Stellen im Bereich Produktentwicklung abzubauen, um die Effizienz zu steigern und Kosten zu senken. Dieser Schritt ist Teil eines größeren Restrukturierungsplans des Schweizer Pharmaunternehmens, um seine Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.

Zürich. Am Dienstag teilte der Schweizer Pharmakonzern Novartis mit, dass er bis zu 680 Stellen in seiner Entwicklungsorganisation streichen werde. Diese trägt dazu bei, seine Medikamente auf den Markt zu bringen. Rund 440 Stellen werden in der Schweiz und bis zu 240 in USA in den nächsten zwei bis drei Jahren abgebaut, teilte das in Basel ansässige Unternehmen mit.

Der Stellenabbau erfolgt unabhängig von einem Restrukturierungsprogramm, das dazu führen könnte, dass bis zu 8.000 der weltweit 78.000 Beschäftigten von Novartis entlassen werden, hieß es. Der konkurrierende Schweizer Arzneimittelhersteller Roche kündigte ebenfalls Anfang des Jahres an, 345 Stellen in der Produktentwicklung zu streichen.

Novartis beschäftigt derzeit rund 12.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Entwicklung, die sich mit Arzneimittelvorschriften, Analytik und unterstützenden Funktionen wie der Qualitätssicherung befasst. Die Beschäftigten sind auch an der Gestaltung des Produktionsprozesses für Medikamente beteiligt, nachdem die Forschungsarbeiten abgeschlossen sind.

Etwa 3.000 der Stellen befinden sich derzeit in der Schweiz und 2.000 in den Vereinigten Staaten, was bedeutet, dass etwa 14 Prozent der Stellen in diesen Ländern betroffen sind. Novartis gab an, dass die Änderungen darauf abzielten, seine Fähigkeiten neu zu gestalten, um Zugang zu lokalen Talenten wie Datenwissenschaftlerinnen und ‑wissenschaftlern sowie Regulierungsspezialistinnen und ‑spezialisten in Großbritannien zu erhalten.

Quelle: Reuters

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