Die Solidaritätsbekundungen für Raúl Castro reißen nach der angekündigten Anklage des US-Justizministeriums nicht ab. Nach der scharfen Reaktion der kubanischen Regierung meldet sich auch die Partei der Arbeit Österreichs mit einer Stellungnahme zu Wort und verurteilt den angekündigten Haftbefehl gegen den ehemaligen kubanischen Präsidenten und Revolutionsführer.
Wien. In einer Erklärung vom 22. Mai spricht die Partei der Arbeit Österreichs (PdA) von einem „fingierten Haftbefehl“ und wirft den USA vor, seit der kubanischen Revolution von 1959 systematisch gegen Kuba vorzugehen. Die Partei weist darauf hin, dass Washington derzeit versuche, Kuba durch verschärfte Sanktionen und die Ölblockade wirtschaftlich und sozial „vollkommen zu erdrosseln“.
Die Stellungnahme knüpft an die aktuellen Spannungen zwischen Havanna und Washington an, nachdem das US-Justizministerium angekündigt hatte, Anklage gegen R. Castro im Zusammenhang mit dem Abschuss zweier Flugzeuge der Terrororganisation Brothers to the Rescue im Jahr 1996 zu erheben. Kuba weist die Vorwürfe zurück und bezeichnet das damalige Vorgehen als legitimen Akt der Selbstverteidigung angesichts wiederholter Verletzungen des kubanischen Luftraums.
Die PdA erklärt in ihrer Stellungnahme weiter, die USA würden versuchen, „das venezolanische Szenario in Kuba zu wiederholen“. Zugleich wird die Rolle exilkubanischer Kräfte in Miami hervorgehoben, denen die Partei eine Verschärfung der anti-kubanischen Politik zuschreibt. Hier die Stellungnahme des Parteivorstands der PdA zum Haftbefehl der korrupten US-Justiz gegen den ehemaligen kubanischen Präsidenten:
Solidarität mit Raúl Castro – ¡No pasarán!
„Auf Zuruf des US-Präsidenten Donald Trump hat die Justiz der Vereinigten Staaten von Amerika einen fingierten Haftbefehl gegen den ehemaligen Staatspräsidenten und bis heute bedeutenden Führer der kubanischen Revolution, Raúl Castro, ausgestellt.
Die USA behindern die Entwicklung Kubas seit der Revolution von 1959 in jeder nur erdenklichen Weise, sie wenden seit eh und je staatsterroristische Methoden an und in den letzten Monaten versucht man, Kuba durch die Ölblockade wirtschaftlich und sozial vollkommen zu erdrosseln.
Man bildet sich in Washington offenbar ein, das venezolanische Szenario in Kuba wiederholen zu können. Seit der kriminellen Entführung des venezolanischen Präsidenten regiert in Caracas ein US-höriges Régime, mit dem Trump machen kann, was er will.
Die PdA ist überzeugt davon, dass sich in Kuba keine zweite Delcy Rodriguez finden wird, die bereit zum Verrat des eigenen Landes ist. Befeuert von den Nachfahren der ehemaligen Ausbeuter und Kolonialherren in Miami verschärft die US-Regierung seit geraumer Zeit die Rhetorik und die Zwangsmaßnahmen gegenüber Kuba.
Wenn jemand ins Gefängnis gehört, dann nicht der in der ganzen fortschrittlichen Welt geachtete Revolutionär Raúl Castro, sondern Donald Trump und seine korrupte und kriegsbesessene Bande. Während Castro wie sein Bruder Fidel und viele andere Menschen in Kuba sein ganzes Leben in den Dienst des Wohlergehens seines Volkes gestellt hat, dient Trump einzig und allein seiner eigenen Bereicherung, seinen Milliardärsfreunden und dem militärisch-industriellen Komplex der USA.
Die Partei der Arbeit wünscht Raúl Castro, der am 3. Juni seinen 95. Geburtstag feiert, Gesundheit, alles Gute, Schaffenskraft und auch weiterhin den eisernen Willen zum revolutionären Kampf, der ihn Zeit seines Lebens ausgezeichnet hat.
¡No pasarán!
Sie werden nicht durchkommen!“


















































































