Vor der Küste Kubas wurde von der Grenzbehörde ein Schnellboot aus Florida abgefangen. An Bord waren zehn schwer bewaffnete Terroristen, die sofort zum Angriff übergingen. Ihr Ziel war es, in Kuba für blutige Anschläge und Attentate zu sorgen.
Havanna/Villa Clara. Was in westlichen Medien als nebuloser “Vorfall” mit “Schießerei” oder neutraler „Schusswechsel“ vor der Küste Kubas abgetan wird, entpuppt sich als der Versuch krimineller Elemente, die Insel für “terroristische Zwecke” zu infiltrieren – dies ergaben die ersten Befragungen der überlebenden Personen, die ein diesbezügliches Geständnis ablegten.
Sieben der zehn beteiligten Personen wurden mittlerweile identifiziert: Sie sind damit namentlich bekannt und durchwegs kubanische Staatsbürger mit Wohnsitz in den USA („Exilkubaner“), die Mehrheit ist amtsbekannt, teilweise auch internationalen UN-Behörden, als Kriminelle und Gewalttäter. Ihr US-amerikanisches Schnellboot hatte die Floridastraße überquert und wollte geheim an der Nordostküste Kubas anlegen, um die Männer als konterrevolutionäre Terroristen einsickern zu lassen.
Doch so weit kam es nicht. Die kubanische Küstenwache wurde auf das Boot aufmerksam und hielt es an, um es zu kontrollieren. Dabei eröffneten die Terroristen plötzlich das Feuer auf die kubanischen Grenzschützer, ihr Kommandant wurde schwer verletzt. Im folgenden Feuergefecht wurden vier Terroristen ausgeschaltet, der Rest verletzt, während die Kubaner keine weiteren Verluste zu beklagen hatten. Die überlebenden Personen wurden verhaftet und in Polizeigewahrsam überführt. Auf dem Boot fanden sich Sturmgewehre, Faustfeuerwaffen, Sprengkörper, Munition und sonstiges Kriegs- und Attentatsgerät. In Kuba wurde der auf legalem Wege in Kuba eingereiste Kontaktmann der zehn Terroristen ebenfalls festgenommen – auch er war geständig. Nun gilt es, den gesamten Sachverhalt zu ermitteln und präzise aufzuklären.
Der Versuch einer terroristischen Infiltration bzw. einer imperialistischen Provokation kam zu einem heiklen Zeitpunkt. Nach dem Sturz und der Entführung des venezolanischen Präsidenten Maduro verschärften die USA die rechtswidrige Blockade gegen Kuba. Zuletzt hieß es jedoch, dass eine Möglichkeit der Lieferung von Erdöl aus Venezuela nach Kuba aus humanitären Gründen gestattet werden könnte, wie es die UNO verlangte. Offensichtlich ist jedenfalls, dass man in Havanna vorsichtig und wachsam bleiben muss, v.a. gegenüber der US-Administration und der reaktionär-faschistoiden „exilkubanischen“ Community in Miami, zu der auch die Familie von US-Außenminister Marco Rubio gehört.




















































































