Schwechat. Das Trinkwasser in Schwechat (Bezirk Bruck an der Leitha) ist weiterhin mit der sogenannten Ewigkeitschemikalie PFAS belastet. Laut einem Gutachten vom Oktober sank die Gesamtbelastung zwar von 0,037 auf 0,028 Mikrogramm pro Liter und liegt damit unter dem geltenden EU-Grenzwert von 0,1 Mikrogramm. Der Wert der vier als besonders gefährlich eingestuften PFAS-Verbindungen (PFAS-4) blieb jedoch unverändert bei 8,4 Nanogramm pro Liter.
Bereits im Mai wurde bekannt, dass das Grundwasser und zahlreiche private Hausbrunnen in der Schwechater Katastralgemeinde Mannswörth großflächig mit PFAS belastet sind. Als Ursache gilt der Einsatz PFAS-haltiger Löschschäume im Umfeld der OMV-Raffinerie. Ein Zusammenhang mit der Belastung des öffentlichen Trinkwassers ist bislang nicht nachgewiesen. Die OMV hat ihre Messdaten bisher nicht veröffentlicht.
Quelle: Der Standard






















































































