Wenn Mitte September wieder die Schule beginnt, steht für viele Familien zunächst ein Einkauf auf dem Programm. Hefte, Stifte, Mappen, Zirkel und weitere Schulartikel müssen besorgt werden. Wie unterschiedlich die Kosten ausfallen können, zeigt ein aktueller Preisvergleich der Arbeiterkammer Oberösterreich (AK).
Für eine erste Klasse Volksschule kam die AK bei ihrem Vergleich auf Gesamtkosten zwischen 78,68 und 153,42 Euro. Bei einem Warenkorb für die Mittelschule lagen die Preise noch weiter auseinander: Zwischen 106,44 und 223,54 Euro kostete die zusammengestellte Ausstattung – je nachdem, wo und welche Produkte eingekauft wurden.
Der Preisvergleich zahlt sich aus
Besonders deutlich werden die Unterschiede bei einzelnen Produkten. Bei einem 24-teiligen Set dickkerniger Farbstifte lagen zwischen dem günstigsten und dem teuersten Angebot laut AK bis zu 21 Euro. Bei Schnellverstell-Zirkeln betrug der Unterschied bis zu zwölf Euro.
Auch scheinbar kleine Differenzen können sich am Ende bemerkbar machen. Werden beispielsweise zehn Hefte benötigt und kostet ein vergleichbares Produkt jeweils 1,10 Euro mehr, summiert sich der Unterschied bereits auf elf Euro.
Für Familien bedeutet das: Nicht unbedingt das teuerste Produkt ist notwendig, um gut ausgestattet ins neue Schuljahr zu starten. Ein Vergleich verschiedener Geschäfte und Angebote kann die Rechnung deutlich reduzieren. Gerade bei größeren Einkaufslisten lohnt sich daher ein Blick auf Preise und Alternativen.
Markenprodukt oder günstige Alternative?
Der Preisvergleich zeigt auch, dass die Entscheidung zwischen Markenprodukten und günstigeren Varianten einen wesentlichen Einfluss auf die Gesamtkosten haben kann. Gleichzeitig stellt sich für Konsumentinnen und Konsumenten die Frage, wo Einsparungen sinnvoll sind und wo Qualität eine größere Rolle spielt.
Nicht jedes günstige Produkt ist automatisch die bessere Wahl. Entscheidend kann sein, wie lange ein Schulartikel verwendet wird, ob er ersetzt werden muss und ob sich ein höherer Anschaffungspreis durch längere Haltbarkeit tatsächlich rechnet.
Auch bereits vorhandene Schulsachen sollten vor dem Einkauf überprüft werden. Nicht alles, was auf einer Einkaufsliste steht, muss zwingend neu angeschafft werden.
Schulbeginn ist auch eine Frage der Kosten
Die Zahlen machen deutlich, dass der Schulstart für Familien mit zusätzlichen Ausgaben verbunden ist. Wie hoch diese tatsächlich ausfallen, hängt allerdings stark vom individuellen Bedarf und vom Einkaufsverhalten ab.
Neben den reinen Anschaffungskosten spielen außerdem weitere Ausgaben während des Schuljahres eine Rolle – etwa für Verbrauchsmaterialien, Ausflüge oder andere schulbezogene Kosten. Der einmalige Einkauf vor Schulbeginn ist deshalb nur ein Teil der finanziellen Belastung.
Quelle: ORF



















































































