Das übliche Getöse gab US-Präsident Trump zur Eröffnung der UN-Generalversammlung in New Yoek von sich. Drohungen gegen Kuba und den Iran und Lob für die kooperative Regierung in Venezuela waren enbenso enthalten, wie Selbstlob als „Friedensstifter“.
Vereinte Nationen/New York. Während der Rede von US-Präsident Donald Trump verließ am Dienstag, 22. September die kubanische Delegation aus Protest die UN-Generalversammlung.
Trump, der am Eröffnungstag der 81. Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen den üblichen Schwachsinn über die Errungenschaften seiner Regierung und die militärische Macht der USA absonderte, drohte dem Iran, das Land zu vernichten, sollte es nicht einem Abkommen nach seinem Geschmack zustimmen. Stunden später sprach er davon, dass Abordnungen der beiden Länder ein Gespräch geführt hätten, das „sehr gut“ verlaufen sei. Dieses Wechselspiel aus verbrecherischen Vernichtungsdrohungen und Verhandlungen geht nun schon seit Monaten so, ohne dass eine Lösung in Sicht ist.
Trump bezog sich auch auf Palästina und verharmloste damit die völkermörderischen Aktionen der israelischen Streitkräfte. Er schrieb den USA eine angebliche Rolle als Friedensstifter in einem Konflikt zu, der jedoch weiterhin tobt, da das lang leidende palästinensische Volk sowohl im Gazastreifen als auch im Westjordanland weiterhin unter den gewalttätigen Siedlungen und allgemein unter der mörderischen Politik des israelischen Staatsterrorismus leidet, der zusammen mit den USA versucht, das Gebiet in ein US-israelisches Protektorat zu verwandeln und Gaza in eine „Riviera des Ostens“. Den Präsidenten der palästinensischen „Autonomieverwaltung“ im Westjordanland, Mahmut Abbas, ließen die USA erst gar nicht einreisen.
Lob für Venzuela, Drohungen gegen Kuba
In ähnlicher Weise sprach er über Venezuela und gab indirekt, aber klar zu, dass die amerikanische Intervention im Land und die Entführung Maduros der Logik der Monroe-Doktrin entsprachen. „Unsere Maßnahmen in Venezuela zeigen, dass die Vereinigten Staaten nicht länger zulassen werden, dass Bedrohungen gegen Amerika irgendwo in der westlichen Hemisphäre Fuß fassen“, sagte er und fügte hinzu, dass Washington „seine unübertroffene militärische Macht“ einsetzen werde, um den amerikanischen bürgerlichen Staat und die Interessen seiner Bourgeoisie zu schützen. Tatsächlich verwies er besonders auf das von den USA mit der sozialdemokratischen Regierung Venezuela unterzeichnete Abkommen und prahlte damit, dass die beiden Länder „zusammen mehr als 60 % der weltweiten Ölreserven besitzen“.
Einmal mehr beleidigte er Kuba. Laut Trump „scheitert Kuba wie nie zuvor und wird am Ende fallen“, woraufhin Kubas Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla in einer sofortigen Veröffentlichung im sozialen Netzwerk X antwortete: „Die US-Regierung ist nicht in der Lage, zu akzeptieren, dass Kuba ein vollständig unabhängiges und souveränes Land ist und das Recht darauf hat.“
Er warnte, dass „keine der Unwahrheiten des US-Präsidenten bei den Vereinten Nationen und keine Verleumdung diese Tatsache leugnen können und nicht leugnen werden.“
„Kuba stellt keine Bedrohung für die Vereinigten Staaten oder irgendein Land dar“, wiederholte Rodríguez Parrilla, der betonte, dass „die wirtschaftliche Blockade, einschließlich der Energiebelagerung, Kuba und die übrigen Nationen bedroht. Es ist ein Akt des Völkermords und der kollektiven Bestrafung. Wir sind ein Land des Friedens und wir verdienen Frieden.“
Auf der Internetplattform selbst dankte der kubanische Außenminister dem Präsidenten Brasiliens, Luiz Inácio Lula da Silva – dem ersten Redner der Generaldebatte – „für die Anprangerung der kollektiven Bestrafung, der das kubanische Volk durch eine illegale Wirtschafts- und Energieblockade der US-Regierung ausgesetzt ist.“
Lula sagte am Rednerpodium, dass „in Kuba die Welt mit Entsetzen zusieht, wie durch ein illegales Embargo Kollektivstrafen gegen 10 Millionen Menschen verhängt werden.“
Und er fügte hinzu: „Wir werden nicht an Dritte delegieren, um unsere Grenzen zu verteidigen und unserer Bevölkerung das Recht zu garantieren, ohne Angst zu leben. Wir brauchen keine Flugzeugträger, um unsere Gewässer zu bewachen. Wir brauchen Zusammenarbeit, um den Fluss von Waffen und Geld, der die organisierte Kriminalität befeuert, zu stoppen.“
Quellen: Prensa Latina/ORF/902.gr





















































































