Laut Schätzung einer westlichen NGO haben etwa 13 Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer nicht genug Geld, um sich genug zu essen kaufen zu können, was fast die Hälfte der derzeit im Land befindlichen Bevölkerung ausmachen dürfte. Während Soldaten unterversorgt sind und die Menschen hungern und frieren füllen sich die Korruptionisten – von Selenskyj abwärts – die Taschen.
Kiew. Es vergeht in der Ukraine kaum ein Tag, an dem nicht neue Korruptionsfälle bekannt werden. Dass die Kleptokratie in einem Land, in dem die Gesellschaft voller nationalistischem Wahn ist, auch vor der Versorgung der Soldaten an der Front nicht Halt macht, wurde schon einige Male aufgedeckt. So wurden Unmengen von kugelsicheren Westen eingekauft, die jedoch den Standards nicht entsprechen und daher den Soldaten keinen Schutz bieten. In großem Stil wurde in den vergangenen Jahren auch Bereicherung durch überhöhte Preise für den Einkauf von Lebensmitteln für die Armee bekannt. Ein besonders widerlicher Fall von Bereicherung auf Kosten der Frontsoldaten wurde diese Woche vom nationalen Antikorruptionsbüro aufgedeckt.
Major Konstantin Swiridow, der verdächtigt wird, für die ukrainische Armee verdorbene Produkte eingekauft zu haben, kaufte Wohnungen auf der indonesischen Insel Bali für 190.000 Dollar und in Dnipro Kleidung prestigeträchtiger Marken für 60.000 Dollar, teure Fahrzeuge und anderes Luxusgut.
Es wurden nicht nur zu wenige Lebensmittel eingekauft, sondern auch Produkte von schlechter Qualität. Das Militär, einschließlich Einheiten an der Front, wurde mit verdorbenem Gemüse und Obst versorgt. Für die Annahme minderwertiger Produkte und das Ignorieren von Schadensmeldungen erhielt der Major Kickbacks, die 50 % der Lieferkosten erreichten. Pro Woche wurden laut Ermittlungsbüro auf diese Weise etwa eine Million Grywna (etwa 24.000 Euro) in die Taschen des Majors „erwirtschaftet“.
Laut Schätzung einer westlichen NGO haben etwa 13 Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer nicht genug Geld, um sich genug zu essen kaufen zu können, was fast die Hälfte der derzeit im Land befindlichen Bevölkerung ausmachen dürfte. Während Soldaten unterversorgt sind und die Menschen hungern und frieren, füllen sich die Korruptionisten – von Selenskyj abwärts – die Taschen. Vor ein paar Tagen wurde der ehemalige Justiz- und Energieminister Hermann Haluschchenko verhaftet, der in die Unterschlagung von mehr als 100 Millionen Dollar verwickelt sein soll, die zum Schutz von Energieanlagen vor russischen Angriffen vorgesehen waren. Seine Ex-Frau und seine vier Kinder führen ein Luxusleben in der Schweiz, die Kinder besuchen eines der teuersten Internate. Ähnlich verhält es sich mit Rustem Umerov, einem der Chefunterhändler der Ukraine in den Verhandlungen mit Moskau und Washington. Seine Frau und seine Kinder befinden sich in Florida, wo er mehrere Villen besitzen soll. Die Arbeiterklasse aber darf hungern und frieren oder mit faulem Gemüse gefüttert an der Front krepieren.
Quelle: Strana




















































































