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Rechtsextreme in der deutschen Bundeswehr

Berlin/BRD. Eine Gruppe von BRD-Soldaten stehe im Verdacht, möglicherweise einem „rechtsextremistischen Personenzusammenschluss“ mit dem Namen Nordbund anzugehören, dies geht aus internen Ermittlungen des Militärischen Abschirmdienst (MAD) hervor. Wie die Tageszeitung junge Welt berichtet, soll es sich bei einem Teil der verdächtigten Soldaten um Angehörige der Feldjägertruppe handeln, dies teilte das deutsche Verteidigungsministerium gegenüber den Obleuten im Bundestag mit.

Die Untersuchungen betreffen einen MAD-Einsatz, der im März stattgefunden haben soll. Im Anschluss daran hatte ein anderer eingesetzter Feldjäger intern den Verdacht auf Dienstvergehen bei dem bewaffnet und maskiert ausgeführten Einsatz angezeigt.

„Zum Zeitpunkt der konzertierten Befragungsaktion im März 2022 handelte es sich dabei um einen Personenkreis im einstelligen Bereich, gegen den entsprechende Verdachtsmomente vorlagen“, soll es in der Unterrichtung geheißen haben, die als Verschlusssache eingestuft wird und der Deutschen Presseagentur vorliegt. Einer der Verdächtigen habe eine Ausbildung als Personenschützer, unklar sei jedenfalls noch, ob er im März noch im Einsatz gewesen war. „Es ist allerdings sichergestellt, dass die Verdachtsperson bis zum Abschluss der Ermittlungen nicht als Personenschützer eingesetzt wird“, so das Ministerium.

Quelle: junge Welt

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