Wien. Die Inflation in Österreich bleibt hartnäckig hoch. Im April stiegen die Preise laut Statistik Austria um 3,4 Prozent und damit stärker als noch im März. Im Euro-Raum lag die Inflation zuletzt bei 3,0 Prozent – Österreich bleibt damit weiterhin über dem Zielwert der Europäischen Zentralbank von 2,0 Prozent.
Besonders deutlich verteuerten sich Treibstoffe und Heizöl – allein die Spritpreise schnellten im Jahresvergleich um 28 Prozent nach oben (die Spritpreisbremse konnte den Anstieg laut Statistik Austria um 0,2 Prozentpunkte abschwächen), Heizöl sogar um 62,6 Prozent. Während die Strompreise etwas sanken, bleibt Energie insgesamt ein zentraler Belastungsfaktor für die arbeitenden Menschen in Österreich.
Auch Dienstleistungen treiben die Teuerung weiter an, während Lebensmittelpreise zwar langsamer steigen, aber weiterhin spürbar bleiben. Der Alltag wird immer teurer. Die Einkommen halten bei Weitem nicht mit und bei der Budgetrede am 10. Juni wird eine weitere Welle an Kürzungen für die Arbeiterklasse angekündigt werden.
Quelle: ORF


















































































