Santa Cruz de Tenerife. Der spanische Fußball steht unter Schock: Der 30-jährige Stürmer Jesús de Miguel vom CD Teneriffa ist am Dienstag, dem 3. November, an den Folgen schwerer Verletzungen gestorben, die er am Vorabend bei einem Zweitligaspiel gegen den FC Andorra erlitten hatte.
In der Nachspielzeit war de Miguel nahe der Mittellinie mit dem aus seinem Tor geeilten Andorra-Torhüter Jesús Owono zusammengestoßen. Der Angreifer brach auf dem Spielfeld zusammen und erlitt einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Nach medizinischer Erstversorgung wurde er in ein Krankenhaus gebracht, wo er am Dienstagmorgen seinen Verletzungen erlag.
Der Schiedsrichter zeigte Owono die Rote Karte und brach die Begegnung beim Stand von 2:2 ab.
Ermittlungen nach dem tödlichen Zusammenstoß
Die spanische Nationalpolizei hat Ermittlungen zu den Umständen des Todes aufgenommen. Der Fall steht bereits unter gerichtlicher Aufsicht. Geprüft wird unter anderem der Verdacht einer möglichen fahrlässigen Tötung. Die Einleitung der Ermittlungen bedeutet jedoch keine Feststellung strafrechtlicher Schuld.
Der Tod des Fußballers löste in Spanien und darüber hinaus große Bestürzung aus. Zahlreiche Vereine, Spieler und Verbände bekundeten ihre Anteilnahme. Der spanische Fußballverband verschob sämtliche für Dienstag angesetzten Pokalspiele.
De Miguel war erst im Sommer 2025 zum CD Teneriffa gewechselt und hatte mit elf Treffern maßgeblich zum Aufstieg des Vereins in die zweite Liga beigetragen. Neben seiner sportlichen Laufbahn engagierte er sich auch in der spanischen Spielergewerkschaft AFE.
Der 30-Jährige hinterlässt seine Partnerin und eine kleine Tochter. Sein Verein bat darum, die Privatsphäre der Familie in dieser schweren Zeit zu respektieren.
Quelle: ORF





















































































