Lwiw/Kiew. In der Nacht von Montag auf Dienstag und später auch am hellichten Tag startete Russland einen Großangriff mit Drohnen und ballistischen Raketen auf Ziele in der Ukraine. Besonders sauer ist der eng mit den Bandera-Faschisten verbundene Bürgermeister der westukrainischen Stadt Lwiw, Andrij Sadowyj. Der Bürgermeister sagte, er habe „viele Fragen an alle“, da die Stadt ständig Mittel zur Abwehr von Angriffen für das Militär kauft, darunter Anti-Drohnen-Systeme, und den Löwenanteil des Budgets dafür ausgibt. Besonders erregte den Bürgermeister, dass im Zentrum, unter anderem in der nach dem historischen Faschistenführer und Nazi-Kollaborateur Stepan Bandera benannten Straße russische Drohnen einschlugen.
Sadowyj wird wohl auch Fragen an Präsident Wolodymyr Selenskyj haben. Dieser schwadroniert in letzter Zeit ständig über Erfolge bei der Verbesserung der Mittel zur Abschuss von russischen Geran-Drohnen. Besonders angepriesen werden dabei von der Ukraine aus chinesischen Bauteilen selbst gefertigte Abfangdrohnen, die laut Selenskyj in der Ukraine im Überfluss vorhanden sind und daher exportiert werden können. Er pries sie unter anderem den Golfstaaten im Kampf gegen die iranischen Shaded-Drohnen an, die von Russland als Geran-Drohnen in Linzenz gefertigt und weiterentwickelt werden. Diese PR-Maßnahmen – wie US-Präsident Donald Trump Selenskyjs Prahlerei nannte – haben mit dem jüngsten russischen Angriff einen deutlichen Rückschlag erhalten.
Quelle: strana


















































































