Am 1. Juni hat die Partei der Arbeit (PdA) – Burgenland eine Online-Umfrage gestartet. Ziel ist es, die Anliegen, Sorgen und Verbesserungsvorschläge jener Menschen zu sammeln, die in Eisenstadt leben, arbeiten, lernen oder auf andere Weise mit der Landeshauptstadt verbunden sind.
Wer die Selbstdarstellung Eisenstadts betrachtet, gewinnt leicht den Eindruck, in einer Stadt ohne größere Probleme zu leben. Die Landeshauptstadt präsentiert sich als modern, lebenswert und erfolgreich. Tatsächlich funktioniert vieles. Doch damit ist längst nicht alles gesagt.
Denn auch in Eisenstadt machen sich die Folgen von Teuerung, steigenden Wohnkosten und sozialer Ungleichheit bemerkbar. Während große Vermögen wachsen und Investoren profitieren, wird das Leben für viele arbeitende Menschen immer schwieriger. Leistbarer Wohnraum bleibt Mangelware, die Preise für Güter des täglichen Bedarfs steigen und immer mehr Menschen müssen genau rechnen, um über den Monat zu kommen.
Die offiziellen Erfolgsmeldungen erzählen nur einen Teil der Wirklichkeit. Der andere Teil besteht aus den Erfahrungen jener Menschen, die tagtäglich arbeiten, Kinder großziehen, Angehörige pflegen oder mit einer Pension auskommen müssen. Ihre Stimmen kommen in der politischen Debatte oft zu kurz.
Genau deshalb hat die PdA Burgenland die Umfrage ins Leben gerufen.
„Politik darf nicht über die Köpfe der Menschen hinweg gemacht werden“, erklärt Mathias Schneider, Sprecher der Partei der Arbeit Österreichs im Burgenland. „Wir wollen erfahren, welche Probleme die Menschen in Eisenstadt tatsächlich beschäftigen. Nicht die Interessen von Investoren oder Spekulanten sollen im Mittelpunkt stehen, sondern die Interessen der arbeitenden Bevölkerung.“
Die PdA vertritt klare politische Positionen. Sie kämpft für leistbares Wohnen, den Ausbau öffentlicher Dienstleistungen, gute Arbeitsbedingungen und eine Politik, die sich an den Bedürfnissen der Mehrheit orientiert. Gleichzeitig ist sie überzeugt, dass politische Arbeit nicht im stillen Kämmerlein entwickelt werden darf. Wer Veränderungen erreichen will, muss zuhören.
Die Umfrage bietet deshalb die Möglichkeit, konkrete Probleme anzusprechen und eigene Vorschläge einzubringen. Welche Themen bewegen die Menschen? Wo besteht der größte Handlungsbedarf? Was müsste sich ändern, damit Eisenstadt nicht nur für einige wenige, sondern für alle lebenswerter wird?
Die Ergebnisse werden ausgewertet und veröffentlicht. Sie sollen zugleich als Grundlage für weitere politische Initiativen und Forderungen dienen.
Eine Stadt gehört nicht den Immobilienkonzernen, den Spekulanten oder den politischen Funktionären. Sie gehört den Menschen, die in ihr leben und arbeiten. Ihnen möchte die PdA mit dieser Umfrage eine Stimme geben.
Zur Umfrage: https://forms.gle/RwHU1iMUuhH8NG2W8



















































































