Kiew/Berlin. Die deutsche Bundesregierung gefällt sich als Kriegsunterstützer Nummer eins in der Ukraine, und möchte das nun gefälligst auch entsprechend gewürdigt wissen, wie das Handelsblatt berichtet: „In der Kiewer U‑Bahn und an Werbeflächen in der Stadt sind in diesen Tagen neue Plakate aufgetaucht. „Razom“ steht in kyrillischen Buchstaben darauf – Ukrainisch für „gemeinsam“. Unter dem Schriftzug steuern drei weiße Aufklärungsdrohnen auf den Horizont zu, an dem Rauchsäulen aufsteigen – mutmaßlich aus brennenden russischen Ölanlagen. Ein flatterndes Band in den deutschen und ukrainischen Nationalfarben symbolisiert die enge Verbundenheit beider Länder“. Auf anderen Sujets seien auch andere deutsche Kriegsgeräte wie Panzer oder Luftverteidigungssysteme abgebildet. Auf einer Plakatwand vor der deutschen Botschaft können die Kiewerinnen und Kiewer nun lesen: „Deutschland ist der Partner Nummer eins der Ukraine weltweit.“
Angeblich lässt das auswärtige Amt sich diese Werbekampagne 40.000 Euro kosten. Bei 12 Milliarden Euro Militärausgaben für die Ukraine aus dem deutschen Budget in nur diesem Jahr eine läppische Summe.
Tatsächlich spielen die deutschen Rüstungskonzerne in der Ukraine eine erhebliche Rolle, nicht nur als Lieferanten, sondern auch als „Partner“ der ukrainischen Rüstungsindustrie mit dem Ziel, sich nach dem Krieg ein möglichst großes Stück des Kuchens zu holen.
Der Schriftzug „Razom“ für gemeinsam kann aber auch so gelesen werden, dass Deutschland sich bereits als Kriegspartei sieht, was von offiziellen Stellen natürlich auf das Heftigste bestritten wird. Das Ausmaß der Unterstützung der BRD und der von der BRD angeführten EU für das ukrainische Militär und für die ukrainische Rüstungsindustrie machen es Russland als Kriegsgegner immer schwerer, in ihnen keine Kriegspartei zu sehen. So zündelt man an der Gefahr eines neuen Weltkriegs, und Österreich braucht keineswegs glauben, da keinen Gefahren ausgesetzt zu sein. Deutsche Militärstützpunkte und Rüstungsbetriebe befinden sich zum Teil unweit der österreichischen Grenze.
Quelle: MSN/Handelsblatt


















































































