Die Neue Kommunistische Partei der Niederlande (NCPN) verurteilt die Schändung des Sowjetischen Ehrenfriedhofs im niederländischen Leusden. Rund 150 Gräber sowie das zentrale Ehrenmal wurden mit faschistischen Parolen und Symbolen beschmiert.
Nach Auffassung der NCPN handelt es sich dabei nicht um eine isolierte Tat, sondern um den Ausdruck einer besorgniserregenden Entwicklung. Die Partei sieht den zunehmenden Einfluss faschistischer Kräfte in engem Zusammenhang mit einem seit Jahren betriebenen Antikommunismus und Anti-Sowjetismus, der von den bürgerlichen Parteien und den Mainstreammedien gefördert werde.
Mit der Schändung der Gräber wird versucht, das Andenken an jene Soldaten der Roten Armee zu verunglimpfen, die unter größten Opfern entscheidend zur Befreiung Europas vom deutschen Faschismus maßgeblich beigetragen haben. Millionen Angehörige der Roten Armee kämpften gegen die Nazis, Hunderttausende von ihnen ließen auch außerhalb der Sowjetunion ihr Leben. Auf dem Ehrenfriedhof in Leusden ruhen sowjetische Kriegsgefangene und Soldaten, die während des Zweiten Weltkriegs in den Niederlanden ums Leben kamen.
Die NCPN betont, dass faschistische Schmierereien den historischen Beitrag der Roten Armee weder auslöschen noch schmälern können. Das Opfer der Männer und Frauen, die im Kampf gegen den Faschismus ihr Leben gaben, bleibt ein Vermächtnis für alle, die sich auch heute gegen Faschismus, Krieg und Unterdrückung einsetzen.
Die Schändung von Kriegsgräbern ist mehr als ein Akt des Vandalismus. Sie ist ein Angriff auf das antifaschistische Gedenken und auf die historische Wahrheit Die Ehrung der Gefallenen der Roten Armee und aller Opfer des Faschismus bleibt ein wichtiger Bestandteil des antifaschistischen Kampfes – gegen Geschichtsrevisionismus, gegen die Verherrlichung faschistischer Ideologien und für eine Gesellschaft, in der sich die Verbrechen des Faschismus niemals wiederholen können.
Quelle: NCPN

















































































