Gewerkschaft GPA berät mit Betriebsratsvorsitzenden der IT-Branche über weitere Schritte, Kampfmaßnahmen sind nicht ausgeschlossen
Wien. Auch in der sechsten Verhandlungsrunde für den Kollektivvertrag der Informationstechnologie (IT) kam es am Mittwoch abermals zu keiner Einigung. Seitens der Arbeitgeber wurde erstmals ein Angebot zur Erhöhung der IST-Gehaltssumme vorgelegt. Während die Mindestgehälter um 2,5 Prozent erhöht werden sollen, wurde für die IST-Gehaltssumme nun 2,0 Prozent geboten. Für das Verhandlungsteam der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) ist das aktuelle Angebot allerdings gänzlich unzureichend.
Seitens der GPA hat man seine Verhandlungsposition für die Mindest- und IST-Gehälter immerhin schon auf 3,5 Prozent angepasst. Die Arbeitgeberseite habe darauf nicht reagiert und blockiere eine faire Lösung durch Minimalangebote. Daher will man die weitere Vorgehensweise nun mit den Betriebsratsvorsitzenden der Branche diskutieren. Dabei liegen alle Möglichkeiten auf dem Tisch: Die GPA orientiere auf faire Verhandlungslösungen, müsse nötigenfalls aber auch zu Kampfmaßnahmen bereit sein, hieß es in einer Aussendung.
Quelle: APA-OTS



















































































