Havanna. Die kubanische Regierung hat in einer Erklärung des Außenministeriums eine weitere Verleumdungskampagne seitens der USA angeprangert. Darin heißt es: „Jüngste Äußerungen von Vertretern der US-Regierung unterstellen ohne jegliche Beweise, dass die kubanische Regierung in Betrug zulasten des US-Gesundheitsprogramms Medicare in Südflorida verwickelt sein könnte. Es handelt sich um eine weitere Verleumdung, die von antikubanischen Gruppen in diesem Land vorangetrieben wird.“
Weiter heißt es: „Kuba vertritt eine konsequente Haltung gegenüber diesen und anderen grenzüberschreitenden Verbrechen. Die Regierung der USA weiß das sehr genau: Es hat einen Austausch von Informationen sowie koordinierte Maßnahmen mit Kuba gegeben – etwa in Bezug auf Terrorismus, Rechtshilfe, Handelssicherheit, Drogen- und Menschenschmuggel, Cyberkriminalität, Geldwäsche und Wirtschaftskriminalität. Dennoch ist von Seiten der US-Behörden in der Regel keine entsprechende Gegenseitigkeit erfolgt.“ Zudem wird darauf verwiesen, dass Kuba Personen strafrechtlich verfolgt hat, die sich innerhalb seines Staatsgebiets aufhalten und mit Medicare-Betrug in den USA in Verbindung stehen. Abschließend heißt es: „Die US-Regierungsvertreter, die diese Verleumdungen verbreiten, wissen, dass sie lügen.“
Die kubanische Regierung bekräftigt ihre Bereitschaft, gemeinsam gegen grenzüberschreitende Kriminalität vorzugehen, die von den USA ausgeht – auf Grundlage eines rechtzeitigen Informationsaustauschs.
Quelle: 902.gr


















































































