Innsbruck. Von Freitag bis Sonntag gab es 71 Lawinen, die bei der Leitstelle Tirol der Bergrettung gemeldet wurden. Fünf Menschen verloren dabei ihr Leben, es gab dutzende Verletzte und etliche Einsätze. Der folgenschwerste Lawinenabgang ereignete sich am Freitag in St. Anton am Arlberg, wo drei Menschen starben. Die meisten Lawinenabgänge hat es – wie in St. Anton. – im freien Skiraum, aber nahe an ausgewiesenen Skipisten gegeben – dies bestätigte die Leitstelle. Die Bergrettung warnt eindringlich davor, Skipisten zu verlassen, und sich in den sogenannten freien Skiraum zu begeben, zumal es laufend Warnungen und AT-Alert gegeben habe.
Von Freitag bis Sonntag waren 31 Ortsstellen der Tiroler Bergrettung im Einsatz. Zudem gab es in Summe 30 Hubschraubereinsätze. Besonders groß war die Belastung für die Bergretter im Bezirk Landeck, hier mussten laut Leitstelle 13 Ortsstellen – teilweise auch mehrmals – ausrücken.
„Die Belastung ist enorm, für unsere Mitglieder bedeutet das Dauerstress“, beklagt der Landesleiter der Tiroler Bergrettung, Ekkehard Wimmer. Die Skifahrer sollten auch aus Respekt vor den Bergrettern auf ihren Pisten bleiben. Es sei durchaus fordernd, mit der aktuellen Situation umzugehen – auch wegen der tragischen Todesfälle. „Wir versuchen unsere Ortsstellen da bestmöglich zu unterstützen. Für viele ist die psychische Belastung momentan sehr groß“, erklärte der Landesleiter.
Quellen: ORF/Bergrettung Tirol



















































































