Nach zwei mutmaßlich zusammenhängenden Vorfällen am Bundesrealgymnasium in Horn ermittelt die Polizei wegen Sachbeschädigung und Verhetzung. Unbekannte brachten homophobe Botschaften und verhetzende Schriftzüge auf dem Schulgelände an.
Horn. Die Polizei ermittelt nach zwei Vorfällen wegen des Verdachts der Sachbeschädigung und Verhetzung. Anlass sind homophobe Parolen sowie Botschaften, die homosexuelle Menschen pauschal als Pädophile diffamieren.
Der erste Vorfall ereignete sich laut Landespolizeidirektion Niederösterreich in der Nacht auf den 24. Juni. Unbekannte sprühten neben der am Haupteingang gehissten Regenbogenfahne den Schriftzug „Finger weg von Kindern“ auf das Schulgebäude. Außerdem wurden mehrere A4-Zettel sowie Zeitungsartikel mit gegen die LGBTQ+-Bewegung gerichteten Botschaften an den Eingangsbereich geklebt.
Verhetzender Schriftzug auf Laufbahn
Wenige Tage später, in der Nacht auf den 30. Juni, kam es zu einem weiteren Vorfall. Auf der Laufbahn der Schule brachten Unbekannte mit weißer Dispersionsfarbe und einer Farbwalze einen rund 40 Meter langen und drei Meter breiten verhetzenden Schriftzug an.
Nach Einschätzung der Ermittlungsbehörden stehen beide Taten in einem direkten Zusammenhang. Aufgrund der zeitlichen und örtlichen Nähe geht die Polizei derzeit davon aus, dass dieselben Täter für beide Vorfälle verantwortlich sind.
Der durch die beiden Taten entstandene Sachschaden wird von den Ermittlern auf rund 40.000 bis 50.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung und Verhetzung dauern zurzeit noch an.
Quelle: ORF





















































































