ZdA - Zeitung der Arbeit
  • Politik
    Sozialhilfe nach SPÖ-Art: Kinderarmut verschärfen, Arme disziplinieren

    Sozialhilfe nach SPÖ-Art: Kinderarmut verschärfen, Arme disziplinieren

    Gewerkschaft prangert Zustände in Österreichs größter Justizanstalt an

    Gewerkschaft prangert Zustände in Österreichs größter Justizanstalt an

    KPÖ Graz: Wer den Kapitalismus nur verwaltet, verwaltet auch seinen Mangel

    KPÖ Graz: Wer den Kapitalismus nur verwaltet, verwaltet auch seinen Mangel

    Energiepreise stiegen im August um zehn Prozent

    Energiepreise stiegen im August um zehn Prozent

    Stelzers OÖ-Modell: Sozialhilfe als Disziplinierungsprogramm der Herrschenden

    Stelzers OÖ-Modell: Sozialhilfe als Disziplinierungsprogramm der Herrschenden

    FPÖ und SPÖ: Die Gemeinsamkeiten sind größer als die Unterschiede

    FPÖ und SPÖ: Die Gemeinsamkeiten sind größer als die Unterschiede

    Sparbudget mit rotem Mascherl: SPÖ-Regierungsbeteiligung wirkt, Frauen zahlen mehr

    Sparbudget mit rotem Mascherl: SPÖ-Regierungsbeteiligung wirkt, Frauen zahlen mehr

    KPÖ Graz: Zukunftsinvestitionen für das Kapital

    KPÖ Graz: Zukunftsinvestitionen für das Kapital

    Klimaneutral!? – Keine Sorge, eh nur ein bisschen

    Klimaneutral!? – Keine Sorge, eh nur ein bisschen

  • Panorama
    Leipzigs Wellen schlagen bis Österreich: Drohnenwahn, Propaganda und tatsächliche Eskalation

    Leipzigs Wellen schlagen bis Österreich: Drohnenwahn, Propaganda und tatsächliche Eskalation

    Trockenheit setzt Bleistätter Moor unter Druck

    Trockenheit setzt Bleistätter Moor unter Druck

    Futtermittelpreise wegen Dürre deutlich gestiegen

    Futtermittelpreise wegen Dürre deutlich gestiegen

    Das Stadtbild des Kapitalismus

    Das Stadtbild des Kapitalismus

    Dopamine Sites: Dopamin freisetzen statt satt werden

    Dopamine Sites: Dopamin freisetzen statt satt werden

    Das kriminelle Geschäft mit der Liebe: Einsamkeit als Geschäftsmodell

    Das kriminelle Geschäft mit der Liebe: Einsamkeit als Geschäftsmodell

    Der Kapitalismus hat abgewirtschaftet – die Menschheit braucht den Sozialismus

    Der Kapitalismus hat abgewirtschaftet – die Menschheit braucht den Sozialismus

    Fette Gewinne für die Raiffeisen in Oberösterreich

    Fette Gewinne für die Raiffeisen in Oberösterreich

    Pfandflaschensammler auf dem Gleis gestorben

    Pfandflaschensammler auf dem Gleis gestorben

  • International
    Britische Regierung setzt Schritte gegen israelische Siedlungen im Westjordanland

    Britische Regierung setzt Schritte gegen israelische Siedlungen im Westjordanland

    Korruptionskarussell um Selenskyj dreht sich weiter

    Korruptionskarussell um Selenskyj dreht sich weiter

    Über 1300 Tote nach Sturzflut in Nepal

    Über 1300 Tote nach Sturzflut in Nepal

    Reaktionen auf den AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt

    Reaktionen auf den AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt

    Sachsen-Anhalt: AfD gewinnt Landtagswahl deutlich

    Sachsen-Anhalt: AfD gewinnt Landtagswahl deutlich

    Der Ausverkauf des venezolanischen Öls: Scharfe Kritik der PCV

    Der Ausverkauf des venezolanischen Öls: Scharfe Kritik der PCV

    Trentino: Neofaschistisches Festival führt zu Demonstrationen

    Trentino: Neofaschistisches Festival führt zu Demonstrationen

    USA planen Verlängerung des Krieges gegen den Iran

    USA planen Verlängerung des Krieges gegen den Iran

    Intifada, Empörung und die Angst der Herrschenden vor Solidarität

    Intifada, Empörung und die Angst der Herrschenden vor Solidarität

  • Klassenkampf
    • All
    • Frauen
    • Jugend
    Der ÖGB bittet höflich – das Kapital kassiert weiter

    Der ÖGB bittet höflich – das Kapital kassiert weiter

    Sex, Geld und Gewalt: Prostitution im Kapitalismus

    Sex, Geld und Gewalt: Prostitution im Kapitalismus

    Der Lohn reicht nie zufällig nicht

    Der Lohn reicht nie zufällig nicht

    Club zu teuer – ein Soda tut’s auch

    Club zu teuer – ein Soda tut’s auch

    Athen: Regierung öffnet Bauarbeitern die Sonntage

    Athen: Regierung öffnet Bauarbeitern die Sonntage

    Kampfansage mit angezogener Handbremse

    Kampfansage mit angezogener Handbremse

    Arbeitsrecht braucht Beratung – nicht blindes Vertrauen in die KI

    Arbeitsrecht braucht Beratung – nicht blindes Vertrauen in die KI

    Immer jüngere Menschen spielsüchtig

    Immer jüngere Menschen spielsüchtig

    Schulstart: Zwischen 106 und 223 Euro für die Grundausstattung

    Schulstart: Zwischen 106 und 223 Euro für die Grundausstattung

  • Feuilleton
    • All
    • Geschichte
    • Kultur
    • Kunst exklusiv
    • Sport
    • Wissenschaft
    Tumulte bei Unterhausspiel in St. Marien: Spieler verletzt

    Tumulte bei Unterhausspiel in St. Marien: Spieler verletzt

    Nikotin in Österreich: Weniger Zigaretten, mehr alternative Produkte

    Nikotin in Österreich: Weniger Zigaretten, mehr alternative Produkte

    Fehlende WCs verzögern Beatpatrol-Festival um mehrere Stunden

    Fehlende WCs verzögern Beatpatrol-Festival um mehrere Stunden

    International Communist Review: Neue Ausgabe zum Imperialismus erschienen

    International Communist Review: Neue Ausgabe zum Imperialismus erschienen

    Antikommunistische US-Feministin Gloria Steinem gestorben

    Antikommunistische US-Feministin Gloria Steinem gestorben

    DDR-Fußballlegende Eberhard Vogel gestorben

    DDR-Fußballlegende Eberhard Vogel gestorben

    Erich Fried erzählt 1978 Rudi Dutschke von seinem Traum

    Erich Fried erzählt 1978 Rudi Dutschke von seinem Traum

    Erfolgreicher Start des Nancy-Grace-Roman-Weltraumteleskops

    Erfolgreicher Start des Nancy-Grace-Roman-Weltraumteleskops

    Gesammelte Werke Fidel Castros kostenlos online verfügbar

    Gesammelte Werke Fidel Castros kostenlos online verfügbar

  • Kommentar
    Die Krawallblätter der Millionäre und ihr Hass auf Andreas Babler

    Die Krawallblätter der Millionäre und ihr Hass auf Andreas Babler

    „Kyjiw“: Das Narrenschiff EU hält Kurs

    „Kyjiw“: Das Narrenschiff EU hält Kurs

    Warum ich meine Meinung über Parteien geändert habe

    Warum ich meine Meinung über Parteien geändert habe

    Gibt es Parallelen zwischen NS-Ideologie und der israelischen Rechten?

    Gibt es Parallelen zwischen NS-Ideologie und der israelischen Rechten?

    Der 1. und der 9. Mai: Weder „Staatsfeiertag“ noch „Europatag“

    Der 1. und der 9. Mai: Weder „Staatsfeiertag“ noch „Europatag“

    Die Angst der KPRF vor einer revolutionären Situation

    Die Angst der KPRF vor einer revolutionären Situation

    Wer die Zeche zahlt

    Wer die Zeche zahlt

    Die Ukraine-Krieger im österreichischen Parlament

    Die Ukraine-Krieger im österreichischen Parlament

    Kapitalismus produziert und verteilt vermeidbare Krebsrisiken mit

    Kapitalismus produziert und verteilt vermeidbare Krebsrisiken mit

  • Partei der Arbeit
    Wien: 90 Jahre Spanischer Krieg – Proletarischer Internationalismus, Volksfront und Revolution

    Wien: 90 Jahre Spanischer Krieg – Proletarischer Internationalismus, Volksfront und Revolution

    Weltfriedenstag 2026: Frieden den Völkern – Kampf dem Imperialismus

    Weltfriedenstag 2026: Frieden den Völkern – Kampf dem Imperialismus

    Wir zahlen nicht für ihre Kriege!

    Wir zahlen nicht für ihre Kriege!

    Antikriegstag 2026: Für Frieden und Neutralität!

    Antikriegstag 2026: Für Frieden und Neutralität!

    4. Sommerschule der Partei der Arbeit

    4. Sommerschule der Partei der Arbeit

    Teilnahme der Jugendfront am Internationalen Colloquium zu Fidel Castros 100sten Geburtstag

    Teilnahme der Jugendfront am Internationalen Colloquium zu Fidel Castros 100sten Geburtstag

    Mitglieder der Jugendfront erreichen im Rahmen der Solidaritätsbrigade „José Martí“ Kuba

    Die PdA auf dem 24. Treffen der Kommunistischen und Arbeiterparteien

    24. Internationales Treffen der kommunistischen und Arbeiterparteien beginnt

    24. Internationales Treffen der kommunistischen und Arbeiterparteien beginnt

    Hiroshima und Nagasaki mahnen: Kein Frieden mit dem Imperialismus

    Hiroshima und Nagasaki mahnen: Kein Frieden mit dem Imperialismus

  • Schwerpunkte
    • All
    • 75 Jahre Befreiung
    • Gesellschaftsrel. Berufe
    • Krise
    • Krise international
    • Nationalratswahl
    • Niedriglohn
    • Organisierung in Gewerkschaft und Betrieb
    • Wörter, die unsere Welt erzählen
    Wörter, die uns die Welt erzählen (7): Reform

    Wörter, die uns die Welt erzählen (7): Reform

    Wörter, die uns die Welt erzählen (6): Eigenverantwortung

    Wörter, die uns die Welt erzählen (6): Eigenverantwortung

    Wörter, die uns die Welt erzählen (5): Humankapital

    Wörter, die uns die Welt erzählen (5): Humankapital

    Wörter, die uns die Welt erzählen (4): Fachkräftemangel

    Wörter, die uns die Welt erzählen (4): Fachkräftemangel

    Wörter, die unsere Welt erzählen (3): Lohnnebenkosten

    Wörter, die unsere Welt erzählen (3): Lohnnebenkosten

    Wörter, die unsere Welt erzählen (2): Arbeitgeber und Arbeitnehmer

    Wörter, die unsere Welt erzählen (2): Arbeitgeber und Arbeitnehmer

    Wörter, die unsere Welt erzählen

    Wörter, die unsere Welt erzählen

    Erfolgreiche 2. Parteikonferenz der Partei der Arbeit Österreichs – „Arbeit mit und in der Arbeiterklasse“

    Erfolgreiche 2. Parteikonferenz der Partei der Arbeit Österreichs – „Arbeit mit und in der Arbeiterklasse“

    Betriebsorganisationen als Basis kommunistischer Organisation

    Betriebsorganisationen als Basis kommunistischer Organisation

    • Organisierung in Gewerkschaft und Betrieb
  • Über uns
    • Blattlinie
    • Kontakt
    • ZdA-Wochenschau abonnieren
    • Zeitung der Arbeit unterstützen
    • Impressum
    • Datenschutzerklärung
    • Cookie Policy (EU)
No Result
View All Result
ZdA - Zeitung der Arbeit
  • Politik
    Sozialhilfe nach SPÖ-Art: Kinderarmut verschärfen, Arme disziplinieren

    Sozialhilfe nach SPÖ-Art: Kinderarmut verschärfen, Arme disziplinieren

    Gewerkschaft prangert Zustände in Österreichs größter Justizanstalt an

    Gewerkschaft prangert Zustände in Österreichs größter Justizanstalt an

    KPÖ Graz: Wer den Kapitalismus nur verwaltet, verwaltet auch seinen Mangel

    KPÖ Graz: Wer den Kapitalismus nur verwaltet, verwaltet auch seinen Mangel

    Energiepreise stiegen im August um zehn Prozent

    Energiepreise stiegen im August um zehn Prozent

    Stelzers OÖ-Modell: Sozialhilfe als Disziplinierungsprogramm der Herrschenden

    Stelzers OÖ-Modell: Sozialhilfe als Disziplinierungsprogramm der Herrschenden

    FPÖ und SPÖ: Die Gemeinsamkeiten sind größer als die Unterschiede

    FPÖ und SPÖ: Die Gemeinsamkeiten sind größer als die Unterschiede

    Sparbudget mit rotem Mascherl: SPÖ-Regierungsbeteiligung wirkt, Frauen zahlen mehr

    Sparbudget mit rotem Mascherl: SPÖ-Regierungsbeteiligung wirkt, Frauen zahlen mehr

    KPÖ Graz: Zukunftsinvestitionen für das Kapital

    KPÖ Graz: Zukunftsinvestitionen für das Kapital

    Klimaneutral!? – Keine Sorge, eh nur ein bisschen

    Klimaneutral!? – Keine Sorge, eh nur ein bisschen

  • Panorama
    Leipzigs Wellen schlagen bis Österreich: Drohnenwahn, Propaganda und tatsächliche Eskalation

    Leipzigs Wellen schlagen bis Österreich: Drohnenwahn, Propaganda und tatsächliche Eskalation

    Trockenheit setzt Bleistätter Moor unter Druck

    Trockenheit setzt Bleistätter Moor unter Druck

    Futtermittelpreise wegen Dürre deutlich gestiegen

    Futtermittelpreise wegen Dürre deutlich gestiegen

    Das Stadtbild des Kapitalismus

    Das Stadtbild des Kapitalismus

    Dopamine Sites: Dopamin freisetzen statt satt werden

    Dopamine Sites: Dopamin freisetzen statt satt werden

    Das kriminelle Geschäft mit der Liebe: Einsamkeit als Geschäftsmodell

    Das kriminelle Geschäft mit der Liebe: Einsamkeit als Geschäftsmodell

    Der Kapitalismus hat abgewirtschaftet – die Menschheit braucht den Sozialismus

    Der Kapitalismus hat abgewirtschaftet – die Menschheit braucht den Sozialismus

    Fette Gewinne für die Raiffeisen in Oberösterreich

    Fette Gewinne für die Raiffeisen in Oberösterreich

    Pfandflaschensammler auf dem Gleis gestorben

    Pfandflaschensammler auf dem Gleis gestorben

  • International
    Britische Regierung setzt Schritte gegen israelische Siedlungen im Westjordanland

    Britische Regierung setzt Schritte gegen israelische Siedlungen im Westjordanland

    Korruptionskarussell um Selenskyj dreht sich weiter

    Korruptionskarussell um Selenskyj dreht sich weiter

    Über 1300 Tote nach Sturzflut in Nepal

    Über 1300 Tote nach Sturzflut in Nepal

    Reaktionen auf den AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt

    Reaktionen auf den AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt

    Sachsen-Anhalt: AfD gewinnt Landtagswahl deutlich

    Sachsen-Anhalt: AfD gewinnt Landtagswahl deutlich

    Der Ausverkauf des venezolanischen Öls: Scharfe Kritik der PCV

    Der Ausverkauf des venezolanischen Öls: Scharfe Kritik der PCV

    Trentino: Neofaschistisches Festival führt zu Demonstrationen

    Trentino: Neofaschistisches Festival führt zu Demonstrationen

    USA planen Verlängerung des Krieges gegen den Iran

    USA planen Verlängerung des Krieges gegen den Iran

    Intifada, Empörung und die Angst der Herrschenden vor Solidarität

    Intifada, Empörung und die Angst der Herrschenden vor Solidarität

  • Klassenkampf
    • All
    • Frauen
    • Jugend
    Der ÖGB bittet höflich – das Kapital kassiert weiter

    Der ÖGB bittet höflich – das Kapital kassiert weiter

    Sex, Geld und Gewalt: Prostitution im Kapitalismus

    Sex, Geld und Gewalt: Prostitution im Kapitalismus

    Der Lohn reicht nie zufällig nicht

    Der Lohn reicht nie zufällig nicht

    Club zu teuer – ein Soda tut’s auch

    Club zu teuer – ein Soda tut’s auch

    Athen: Regierung öffnet Bauarbeitern die Sonntage

    Athen: Regierung öffnet Bauarbeitern die Sonntage

    Kampfansage mit angezogener Handbremse

    Kampfansage mit angezogener Handbremse

    Arbeitsrecht braucht Beratung – nicht blindes Vertrauen in die KI

    Arbeitsrecht braucht Beratung – nicht blindes Vertrauen in die KI

    Immer jüngere Menschen spielsüchtig

    Immer jüngere Menschen spielsüchtig

    Schulstart: Zwischen 106 und 223 Euro für die Grundausstattung

    Schulstart: Zwischen 106 und 223 Euro für die Grundausstattung

  • Feuilleton
    • All
    • Geschichte
    • Kultur
    • Kunst exklusiv
    • Sport
    • Wissenschaft
    Tumulte bei Unterhausspiel in St. Marien: Spieler verletzt

    Tumulte bei Unterhausspiel in St. Marien: Spieler verletzt

    Nikotin in Österreich: Weniger Zigaretten, mehr alternative Produkte

    Nikotin in Österreich: Weniger Zigaretten, mehr alternative Produkte

    Fehlende WCs verzögern Beatpatrol-Festival um mehrere Stunden

    Fehlende WCs verzögern Beatpatrol-Festival um mehrere Stunden

    International Communist Review: Neue Ausgabe zum Imperialismus erschienen

    International Communist Review: Neue Ausgabe zum Imperialismus erschienen

    Antikommunistische US-Feministin Gloria Steinem gestorben

    Antikommunistische US-Feministin Gloria Steinem gestorben

    DDR-Fußballlegende Eberhard Vogel gestorben

    DDR-Fußballlegende Eberhard Vogel gestorben

    Erich Fried erzählt 1978 Rudi Dutschke von seinem Traum

    Erich Fried erzählt 1978 Rudi Dutschke von seinem Traum

    Erfolgreicher Start des Nancy-Grace-Roman-Weltraumteleskops

    Erfolgreicher Start des Nancy-Grace-Roman-Weltraumteleskops

    Gesammelte Werke Fidel Castros kostenlos online verfügbar

    Gesammelte Werke Fidel Castros kostenlos online verfügbar

  • Kommentar
    Die Krawallblätter der Millionäre und ihr Hass auf Andreas Babler

    Die Krawallblätter der Millionäre und ihr Hass auf Andreas Babler

    „Kyjiw“: Das Narrenschiff EU hält Kurs

    „Kyjiw“: Das Narrenschiff EU hält Kurs

    Warum ich meine Meinung über Parteien geändert habe

    Warum ich meine Meinung über Parteien geändert habe

    Gibt es Parallelen zwischen NS-Ideologie und der israelischen Rechten?

    Gibt es Parallelen zwischen NS-Ideologie und der israelischen Rechten?

    Der 1. und der 9. Mai: Weder „Staatsfeiertag“ noch „Europatag“

    Der 1. und der 9. Mai: Weder „Staatsfeiertag“ noch „Europatag“

    Die Angst der KPRF vor einer revolutionären Situation

    Die Angst der KPRF vor einer revolutionären Situation

    Wer die Zeche zahlt

    Wer die Zeche zahlt

    Die Ukraine-Krieger im österreichischen Parlament

    Die Ukraine-Krieger im österreichischen Parlament

    Kapitalismus produziert und verteilt vermeidbare Krebsrisiken mit

    Kapitalismus produziert und verteilt vermeidbare Krebsrisiken mit

  • Partei der Arbeit
    Wien: 90 Jahre Spanischer Krieg – Proletarischer Internationalismus, Volksfront und Revolution

    Wien: 90 Jahre Spanischer Krieg – Proletarischer Internationalismus, Volksfront und Revolution

    Weltfriedenstag 2026: Frieden den Völkern – Kampf dem Imperialismus

    Weltfriedenstag 2026: Frieden den Völkern – Kampf dem Imperialismus

    Wir zahlen nicht für ihre Kriege!

    Wir zahlen nicht für ihre Kriege!

    Antikriegstag 2026: Für Frieden und Neutralität!

    Antikriegstag 2026: Für Frieden und Neutralität!

    4. Sommerschule der Partei der Arbeit

    4. Sommerschule der Partei der Arbeit

    Teilnahme der Jugendfront am Internationalen Colloquium zu Fidel Castros 100sten Geburtstag

    Teilnahme der Jugendfront am Internationalen Colloquium zu Fidel Castros 100sten Geburtstag

    Mitglieder der Jugendfront erreichen im Rahmen der Solidaritätsbrigade „José Martí“ Kuba

    Die PdA auf dem 24. Treffen der Kommunistischen und Arbeiterparteien

    24. Internationales Treffen der kommunistischen und Arbeiterparteien beginnt

    24. Internationales Treffen der kommunistischen und Arbeiterparteien beginnt

    Hiroshima und Nagasaki mahnen: Kein Frieden mit dem Imperialismus

    Hiroshima und Nagasaki mahnen: Kein Frieden mit dem Imperialismus

  • Schwerpunkte
    • All
    • 75 Jahre Befreiung
    • Gesellschaftsrel. Berufe
    • Krise
    • Krise international
    • Nationalratswahl
    • Niedriglohn
    • Organisierung in Gewerkschaft und Betrieb
    • Wörter, die unsere Welt erzählen
    Wörter, die uns die Welt erzählen (7): Reform

    Wörter, die uns die Welt erzählen (7): Reform

    Wörter, die uns die Welt erzählen (6): Eigenverantwortung

    Wörter, die uns die Welt erzählen (6): Eigenverantwortung

    Wörter, die uns die Welt erzählen (5): Humankapital

    Wörter, die uns die Welt erzählen (5): Humankapital

    Wörter, die uns die Welt erzählen (4): Fachkräftemangel

    Wörter, die uns die Welt erzählen (4): Fachkräftemangel

    Wörter, die unsere Welt erzählen (3): Lohnnebenkosten

    Wörter, die unsere Welt erzählen (3): Lohnnebenkosten

    Wörter, die unsere Welt erzählen (2): Arbeitgeber und Arbeitnehmer

    Wörter, die unsere Welt erzählen (2): Arbeitgeber und Arbeitnehmer

    Wörter, die unsere Welt erzählen

    Wörter, die unsere Welt erzählen

    Erfolgreiche 2. Parteikonferenz der Partei der Arbeit Österreichs – „Arbeit mit und in der Arbeiterklasse“

    Erfolgreiche 2. Parteikonferenz der Partei der Arbeit Österreichs – „Arbeit mit und in der Arbeiterklasse“

    Betriebsorganisationen als Basis kommunistischer Organisation

    Betriebsorganisationen als Basis kommunistischer Organisation

    • Organisierung in Gewerkschaft und Betrieb
  • Über uns
    • Blattlinie
    • Kontakt
    • ZdA-Wochenschau abonnieren
    • Zeitung der Arbeit unterstützen
    • Impressum
    • Datenschutzerklärung
    • Cookie Policy (EU)
No Result
View All Result
ZdA - Zeitung der Arbeit
No Result
View All Result
Home Panorama

Psychische Erkrankungen im Kapitalismus: Wenn das System krank macht und die Betroffenen alleinlässt

13. Juli 2026
in Panorama
Psychische Erkrankungen im Kapitalismus: Wenn das System krank macht und die Betroffenen alleinlässt

Psychische Erkrankungen sind längst keine Randerscheinung. Sie sind Teil der gesellschaftlichen Wirklichkeit. Depressionen, Angststörungen, Suchterkrankungen, Traumafolgen, Psychosen, Persönlichkeitsstörungen, Essstörungen, Erschöpfungszustände und viele andere Formen psychischen Leidens betreffen Millionen Menschen. Sie entstehen nicht einfach aus „schwacher Belastbarkeit“, mangelnder Disziplin oder persönlichem Scheitern. Sie haben biologische, psychologische und soziale Ursachen. Wer sie wissenschaftlich verstehen will, muss den Menschen in seiner konkreten gesellschaftlichen Lage betrachten.

Genau hier beginnt eine marxistisch-leninistische Analyse. Der Mensch lebt nicht im luftleeren Raum. Er lebt in einer Klassengesellschaft, in der Arbeit, Wohnen, Einkommen, Bildung, Gesundheit, Familie, Freizeit und soziale Anerkennung durch kapitalistische Verhältnisse geprägt sind. Der Kapitalismus erzeugt psychische Erkrankungen nicht allein und nicht mechanisch. Aber er schafft Bedingungen, die psychisches Leiden verschärfen, Versorgung erschweren, Angehörige überlasten und Betroffene nach ihrer Verwertbarkeit sortieren.

Das System stellt nicht den Menschen in den Mittelpunkt, sondern Profit, Konkurrenz und Leistungsfähigkeit. Wer funktioniert, wird ausgebeutet. Wer nicht mehr funktioniert, wird stigmatisiert oder abgeschoben. Das ist die brutale Wahrheit hinter der bürgerlichen Rede von „Resilienz“, „Eigenverantwortung“ und „Work-Life-Balance“.

Krankheit als individuelles Problem

Der Kapitalismus liebt es, gesellschaftliche Probleme zu individualisieren. Natürlich können Therapie, Selbstfürsorge, Struktur, Bewegung, soziale Kontakte und medizinische Behandlung wichtig sein. Niemandem ist geholfen, wenn konkrete Hilfen geringgeschätzt werden. Aber die bürgerliche Ideologie macht daraus eine politische Verschiebung: Nicht die Verhältnisse sollen verändert werden, sondern das Individuum soll sich besser anpassen.

Aus einem Menschen, der unter Ausbeutung, Unsicherheit, Isolation, Armut, Gewalt oder Überforderung leidet, wird ein „Fall“. Ein Problemträger. Ein Defizitwesen. Die gesellschaftliche Ursache verschwindet hinter Diagnose und Akte.

Das ist besonders perfide, weil Betroffene ohnehin häufig mit Scham, Schuldgefühlen und Selbstzweifeln kämpfen. Der Kapitalismus legt noch eine Schicht Ideologie darüber: Wenn du leidest, hast du dich offenbar nicht gut genug organisiert, nicht genug an dir gearbeitet, nicht ausreichend funktioniert. Eine Gesellschaft, die Menschen krank macht und ihnen danach erklärt, sie müssten resilienter werden, betreibt seelische Brandstiftung und verkauft anschließend Feuerlöscher.

Arbeit, Druck und Verwertbarkeit

Die Lohnarbeit steht im Zentrum kapitalistischer Vergesellschaftung. Für die meisten Menschen ist sie nicht freie Selbstverwirklichung, sondern Zwang. Wer nicht über Kapital verfügt, muss seine Arbeitskraft verkaufen. Damit werden Lebenszeit, Körper und Psyche dem Verwertungsprozess untergeordnet.

Arbeitsverdichtung, Personalmangel, Schichtarbeit, ständige Erreichbarkeit, monotone Tätigkeiten, autoritäre Vorgesetzte, Mobbing, Leistungskennzahlen, prekäre Verträge, befristete Beschäftigung und Angst vor Arbeitsplatzverlust wirken nicht nur auf den Körper, sondern auch auf die Psyche. Besonders zynisch ist, dass jene Branchen, die gesellschaftlich unverzichtbar sind – Pflege, Gesundheit, Handel, Reinigung, Logistik, Bildung, Sozialarbeit, Produktion – häufig selbst krankmachende Arbeitsbedingungen hervorbringen.

Die Pflegekraft soll empathisch bleiben, obwohl sie zu wenig Zeit für Menschen hat. Die Verkäuferin soll freundlich sein, obwohl sie unterbesetzt, schlecht bezahlt und dauernd kontrolliert wird. Der Bauarbeiter soll leistungsfähig bleiben, obwohl sein Körper verschlissen wird. Die Kollegin im Büro soll motiviert sein, während Deadlines, Controlling und Umstrukturierungen den Alltag bestimmen. Der Arbeitslose soll sich bewerben, optimieren und rechtfertigen, als wäre Erwerbslosigkeit ein Charakterfehler und nicht Ergebnis kapitalistischer Konkurrenz.

Psychische Gesundheit wird dabei selbst betriebswirtschaftlich betrachtet. Unternehmen sprechen über Burnout, weil Krankenstände teuer sind. Sie reden über mentale Gesundheit, weil Produktivität leidet. Der Mensch erscheint als Ressource, die nicht zu früh ausfallen soll. Human Resources – selten war ein Begriff ehrlicher.

Armut macht krank, Krankheit macht arm

Psychische Erkrankungen und Armut verstärken einander. Wer arm ist, lebt häufiger unter dauerhafter Unsicherheit: Miete, Strom, Lebensmittel, Schulden, Kinderkosten, Behördenwege, Scham, Angst vor Delogierung, Angst vor sozialem Abstieg. Diese Belastungen sind nicht „nur stressig“. Sie greifen tief in das Leben ein. Sie rauben Schlaf, Konzentration, Selbstwert und Zukunftsperspektive.

Gleichzeitig kann psychische Erkrankung selbst in Armut führen. Wer nicht arbeiten kann, verliert Einkommen. Wer lange krank ist, verliert berufliche Chancen. Wer Medikamente, Therapie, Fahrtkosten oder private Behandlung braucht, stößt schnell an finanzielle Grenzen. Wer in bürokratische Verfahren gerät, muss beweisen, erklären, warten, widersprechen und sich immer wieder rechtfertigen.

So entsteht ein Kreislauf: Armut erhöht psychische Belastung, psychische Belastung erschwert Arbeit und Teilhabe, daraus folgt neue Armut.

Familie als unsichtbare Versorgungsinstanz

Psychische Erkrankungen betreffen nie nur die einzelne Person. Sie betreffen Partnerinnen und Partner, Eltern, Kinder, Geschwister, Freundinnen und Freunde, Kolleginnen und Kollegen. Besonders Familien übernehmen oft Aufgaben, die eigentlich gesellschaftlich organisiert werden müssten: Krisen auffangen, Termine koordinieren, Medikamente überwachen, Behördenwege begleiten, finanzielle Lücken schließen, emotionale Stabilität geben, Rückfälle erkennen, im Notfall reagieren.

Diese Arbeit ist notwendig, aber häufig unsichtbar. Sie wird nicht bezahlt, kaum anerkannt und meist Frauen zugeschoben. Angehörige geraten dadurch selbst an ihre Grenzen. Sie erleben Angst, Überforderung, Schuldgefühle, Wut, Erschöpfung und Hilflosigkeit. Sie sollen unterstützen, aber nicht bevormunden. Sie sollen da sein, aber nicht zusammenbrechen. Sie sollen verständnisvoll sein, aber gleichzeitig funktionieren.

Besonders schwer ist die Situation bei schweren psychischen Erkrankungen, etwa bei Psychosen, schweren Depressionen, Suchterkrankungen oder komplexen Traumafolgen. Familien stehen oft zwischen Liebe, Sorge, Selbstschutz, Bürokratie und einem Versorgungssystem, das erst dann wirklich reagiert, wenn die Krise bereits eskaliert ist.

Der Kapitalismus spart an Strukturen und verlässt sich auf familiäre Notarbeit. Er privatisiert nicht nur Betriebe, sondern auch Sorge. Was öffentlich organisiert werden müsste, wird in Küchen, Schlafzimmern, Telefonaten, Nachtwachen und Tränen ausgelagert.

Das Versorgungssystem: Das ewige Warten auf Hilfe

Wer psychisch erkrankt, braucht schnelle, leistbare und passende Hilfe. Genau daran scheitert das kapitalistisch geprägte Gesundheitssystem regelmäßig. Therapieplätze sind knapp, Kassenangebote unzureichend, Wartezeiten lang, stationäre Plätze überlastet, Ambulanzen voll, Krisendienste regional unterschiedlich ausgebaut. Wer Geld hat, kauft sich schneller private Hilfe. Wer kein Geld hat, wartet.

Damit wird psychische Versorgung zur Klassenfrage. Der Bedarf entscheidet nicht allein über Hilfe. Entscheidend sind Wohnort, Einkommen, Versicherung, Bildung, familiäre Unterstützung, Sprachkenntnisse, Durchsetzungsfähigkeit und Glück. Wer stabil genug ist, um zehn Stellen anzurufen, Formulare auszufüllen und Wartezeiten zu überstehen, bekommt eher Hilfe als jemand, der gerade dazu nicht mehr in der Lage ist.

Das ist die Absurdität des Systems: Gerade jene, die am dringendsten Unterstützung brauchen, müssen oft am meisten leisten, um sie zu bekommen.

In der Kinder- und Jugendpsychiatrie zeigt sich diese Brutalität besonders deutlich. Junge Menschen warten in entscheidenden Entwicklungsphasen auf Diagnostik, Therapie und Betreuung. Familien werden vertröstet. Schulen sind überfordert. Eltern kämpfen mit Formularen und Terminen. Die Folgen können ein Leben lang nachwirken. Aber für ausreichend Personal, Kassenplätze, psychosoziale Zentren, Schulpsychologie, Sozialarbeit und niederschwellige Angebote fehlt angeblich das Geld. Für Bankenrettungen, Aufrüstung, Konzernförderungen und Standortpolitik ist es vorhanden.

Stigma und Disziplinierung

Psychische Erkrankungen sind weiterhin stigmatisiert. Betroffene gelten schnell als unzuverlässig, schwierig, gefährlich, instabil, empfindlich oder nicht belastbar. Viele verschweigen ihre Erkrankung am Arbeitsplatz aus Angst vor Nachteilen. Andere erleben, dass sie nach einer Diagnose nur noch durch diese Diagnose gesehen werden. Nicht mehr als Kollegin, Nachbar, Mutter, Freund, Genossin oder Schüler, sondern als „die Depressive“, „der Schizophrene“, „die Borderlinerin“, „der Süchtige“.

Dieses Stigma hat eine gesellschaftliche Funktion. Es trennt die „Normalen“ von den „Kranken“ und verschleiert, dass psychisches Leiden ein allgemeines gesellschaftliches Problem ist. Es hält Menschen davon ab, Hilfe zu suchen. Es isoliert Betroffene. Es erleichtert Ausschluss aus Arbeit, Bildung und sozialen Zusammenhängen.

Besonders problematisch ist die Verknüpfung mit Verwertbarkeit. Wer trotz Erkrankung arbeitet, gilt als stark. Wer nicht arbeiten kann, gilt als Belastung. Wer wieder funktioniert, ist erfolgreich rehabilitiert. Wer dauerhaft Unterstützung braucht, wird zum Kostenfaktor erklärt.

Der Maßstab bleibt die Arbeitsfähigkeit. Nicht die Würde. Nicht das Leid. Nicht die Lebensqualität. Nicht die Teilhabe. Sondern die Frage: Ist diese Arbeitskraft wieder verwertbar?

Frauen, Care-Arbeit und psychische Belastung

Frauen sind in besonderer Weise von unbezahlter Sorgearbeit, Doppelbelastung, Niedriglohn, Teilzeit, ökonomischer Abhängigkeit, patriarchaler Gewalt und sozialer Erwartung betroffen. Sie sollen arbeiten, betreuen, pflegen, organisieren, emotional stabilisieren und dabei möglichst nicht zusammenbrechen.

Alleinerziehende Frauen tragen ein besonders hohes Risiko für Überlastung und Armut. Frauen in Pflege, Handel, Reinigung, Bildung und Sozialarbeit arbeiten oft in Berufen, die gesellschaftlich unverzichtbar, aber schlecht bezahlt und psychisch belastend sind. Frauen erleben zudem häufiger sexualisierte Gewalt, Partnerschaftsgewalt und ökonomische Abhängigkeit – alles Faktoren, die psychische Erkrankungen begünstigen oder verschärfen können.

Gleichzeitig wird psychisches Leiden von Frauen häufig entpolitisiert. Es wird individualisiert, pathologisiert oder romantisiert. Die gesellschaftliche Frage wird nicht gestellt: Warum werden gerade jene, die Leben erhalten, Kinder großziehen, Alte pflegen, Kranke begleiten und soziale Beziehungen tragen, selbst systematisch überlastet?

Jugend ohne Perspektive

Junge Menschen wachsen in einer Welt auf, die ihnen permanente Selbstoptimierung predigt und zugleich Zukunftsangst produziert. Schule, Ausbildung, Leistungsdruck, soziale Medien, Körperbilder, Konkurrenz, Klimakrise, Kriege, Wohnkosten, unsichere Jobs und politische Ohnmacht wirken zusammen. Wer darunter leidet, bekommt oft zu hören, Jugend sei eben schwierig.

Nein. Eine Gesellschaft, die jungen Menschen sagt, sie könnten alles werden, während sie ihnen leistbares Wohnen, sichere Arbeit, stabile Versorgung und echte Mitbestimmung verweigert, produziert Widersprüche, die sich psychisch niederschlagen.

Kinder und Jugendliche brauchen verlässliche Beziehungen, sichere Räume, Bildung ohne ständigen Selektionsdruck, Freizeit, Kultur, Bewegung, Schutz vor Gewalt, niederschwellige psychosoziale Hilfe und gesellschaftliche Perspektive. Stattdessen bekommen viele Leistungsdruck, überforderte Schulen, Wartezeiten, Social-Media-Vergleich, familiären Stress und ökonomische Unsicherheit.

Schwere Erkrankungen und gesellschaftliche Ausgrenzung

Besonders hart trifft das System Menschen mit schweren und chronischen psychischen Erkrankungen. Wer langfristig mit Psychosen, bipolaren Erkrankungen, schweren Depressionen, komplexen Traumafolgen, Suchterkrankungen oder anderen schweren Belastungen lebt, erlebt oft nicht nur Symptome, sondern auch soziale Entwertung.

Wohnungssuche wird schwieriger. Arbeit wird unsicher. Freundschaften zerbrechen. Angehörige werden überfordert. Behörden verlangen Nachweise. Kliniken stabilisieren kurzfristig, aber danach fehlen oft langfristige Strukturen. Viele Betroffene pendeln zwischen Krise, stationärer Behandlung, Entlassung, Überforderung, Rückfall und erneuter Krise.

Das Problem ist nicht, dass Fachkräfte nicht helfen wollen. Viele arbeiten am Limit und leisten enorme Arbeit. Das Problem ist ein System, das Reparatur organisiert, statt umfassende Unterstützung sicherzustellen. Es gibt zu wenig Zeit, zu wenig Personal, zu wenig Kontinuität, zu wenig leistbaren Wohnraum, zu wenig geschützte Arbeitsmöglichkeiten, zu wenig mobile Krisenhilfe und zu wenig echte gesellschaftliche Teilhabe.

Psychopharmaka, Therapie und Markt

Auch die Behandlung psychischer Erkrankungen steht im Kapitalismus unter widersprüchlichen Bedingungen. Medikamente können lebenswichtig sein. Psychotherapie kann enorm helfen. Klinische Psychologie, Sozialarbeit, Ergotherapie, Peer-Arbeit und gemeindenahe Versorgung können stabilisieren und Lebensqualität verbessern. Es geht also nicht darum, medizinische Hilfe verächtlich zu machen.

Aber wir müssen den Marktcharakter des Gesundheitswesens kritisieren. Pharmaunternehmen forschen nicht einfach nach gesellschaftlichem Bedarf, sondern nach Profitmöglichkeiten. Therapie wird teilweise zur privaten Ware. Kliniken stehen unter Budgetdruck. Kassenplätze reichen nicht. Digitalisierung wird oft als Sparprogramm verkauft. Psychische Gesundheit wird zum Geschäftsfeld: Apps, Coachings, Selbstoptimierungsprogramme, Resilienztrainings und private Angebote für jene, die zahlen können.

So entsteht eine Zwei-Klassen-Versorgung: schnelle Hilfe für jene mit Geld, Wartezimmer für jene ohne. Eine sozialistische Gesundheitspolitik würde Behandlung nicht dem Markt überlassen, sondern als gesellschaftliches Recht organisieren.

Was im Sozialismus anders wäre

Psychische Erkrankungen werden in einem sozialistischen System nicht einfach verschwinden. Das zu behaupten, wäre unwissenschaftlich. Menschen werden auch im Sozialismus Trauer, Konflikte, Traumata, genetische Verletzlichkeiten, Krisen und Erkrankungen erleben. Aber die gesellschaftlichen Bedingungen wären grundlegend andere.

Der Sozialismus stellt nicht den Profit, sondern die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt. Das verändert die Grundlage psychischer Gesundheit. Arbeit wäre nicht Mittel zur Profitproduktion für Eigentümer, sondern gesellschaftlich notwendige Tätigkeit, planmäßig organisiert und demokratisch kontrolliert. Arbeitszeitverkürzung, sichere Beschäftigung, Mitbestimmung, Schutz vor Überlastung und sinnvolle Tätigkeit wären nicht Luxus, sondern Ziel gesellschaftlicher Planung.

Gesundheitsversorgung wäre umfassend öffentlich organisiert. Psychotherapie, Psychiatrie, klinisch-psychologische Behandlung, Krisendienste, Sozialarbeit, Rehabilitation, betreutes Wohnen, Suchthilfe und Angehörigenarbeit müssten flächendeckend, kostenlos und niederschwellig verfügbar sein – als Teil der allgemeinen Daseinsvorsorge.

Prävention hätte einen anderen Stellenwert. In einer sozialistischen Gesellschaft würde man nicht erst eingreifen, wenn Menschen zusammenbrechen. Man würde Arbeitsbedingungen, Wohnverhältnisse, Bildung, Freizeit, Kultur, soziale Beziehungen und Gesundheitsversorgung planvoll so gestalten, dass psychische Belastungen reduziert werden. Der Mensch müsste nicht dauernd beweisen, dass er Hilfe verdient. Hilfe wäre gesellschaftliches Recht.

Auch Angehörige würden entlastet. Pflege, Betreuung und Krisenbegleitung dürften nicht privat in Familien abgeladen werden. Sie müssten kollektiv abgesichert sein: durch mobile Teams, Tagesstrukturen, Krisenwohnungen, wohnortnahe Einrichtungen, bezahlte Freistellungen, Beratung, Schulung und soziale Unterstützung.

Kurz gesagt: Im Sozialismus wäre psychische Gesundheit keine Privatangelegenheit, sondern eine gesellschaftliche Aufgabe.

Befreiung statt Anpassung

Die bürgerliche Antwort auf psychisches Leiden lautet oft Anpassung: Der Mensch soll wieder funktionieren. Er soll zurück in die Arbeit, zurück in die Normalität, zurück in die Verwertbarkeit. Selbst Hilfe wird häufig daran gemessen, ob jemand wieder produktiv ist.

Eine sozialistische Perspektive stellt eine andere Frage: Was braucht der Mensch, um würdig, sicher, verbunden und selbstbestimmt leben zu können? Und was muss gesellschaftlich verändert werden, damit dieses Leben möglich wird?

Psychische Erkrankungen dürfen dabei nicht länger moralisch betrachtet werden, sondern materialistisch. Denn Betroffene sind nicht defekte Einzelne, sondern Menschen in konkreten gesellschaftlichen Verhältnissen.

Psychische Gesundheit ist keine individuelle Luxusfrage, sondern eine Klassenfrage. Eine Gesellschaft, die Menschen nach Profitinteressen organisiert, wird immer wieder psychisches Leid hervorbringen und verschärfen. Eine sozialistische Gesellschaft kann dieses Leid zwar nicht magisch abschaffen, aber sie kann die Bedingungen beseitigen, die Millionen Menschen unnötig krank machen, sie alleinlassen und ihre Würde an ihre Verwertbarkeit knüpfen.

ZdA sichtbar machen – Artikel teilen:
Bildquelle: Foto von www.kaboompics.com auf Pexels

Ähnliche Artikel

Leipzigs Wellen schlagen bis Österreich: Drohnenwahn, Propaganda und tatsächliche Eskalation
Panorama

Leipzigs Wellen schlagen bis Österreich: Drohnenwahn, Propaganda und tatsächliche Eskalation

Fast täglich tauchen neue Meldungen von unbekannten Drohnen, Spionage- oder Sabotageakten in Europa auf. Der Schuldige ist mit einem Blick...

Trockenheit setzt Bleistätter Moor unter Druck
Panorama

Trockenheit setzt Bleistätter Moor unter Druck

Steindorf. Die anhaltende Trockenheit macht dem Bleistätter Moor am Ossiacher See zunehmend zu schaffen. Die künstlich angelegten Becken rund um...

Futtermittelpreise wegen Dürre deutlich gestiegen

Futtermittelpreise wegen Dürre deutlich gestiegen

Das Stadtbild des Kapitalismus

Das Stadtbild des Kapitalismus

Dopamine Sites: Dopamin freisetzen statt satt werden

Dopamine Sites: Dopamin freisetzen statt satt werden

Das kriminelle Geschäft mit der Liebe: Einsamkeit als Geschäftsmodell

Das kriminelle Geschäft mit der Liebe: Einsamkeit als Geschäftsmodell

Weitere Artikel

Zeitung der Arbeit

ZdA-Wochenschau abonnieren


    ZdA-Wochenschau abonnieren (kostenlos)

    Ich möchte den Newsletter der Partei der Arbeit (PdA) abonnieren (kostenlos)

    Partei der Arbeit

    Meist gelesen

    Die Krawallblätter der Millionäre und ihr Hass auf Andreas Babler
    Kommentar

    Die Krawallblätter der Millionäre und ihr Hass auf Andreas Babler

    Israel beschießt libanesische Wohngebiete mit weißem Phosphor
    Internationales

    Israel beschießt libanesische Wohngebiete mit weißem Phosphor

    Heute: Gedenkveranstaltungen zum 12. Februar 1934
    Geschichte

    Heute: Gedenkveranstaltungen zum 12. Februar 1934

    Internationalistische Solidarität: Kneecap reist mit Hilfskonvoi nach Kuba
    Internationales

    Internationalistische Solidarität: Kneecap reist mit Hilfskonvoi nach Kuba

    „Die Welt muss Kuba verteidigen“ – Greta Thunberg kritisiert US-Blockade gegen Kuba und ruft zu Solidarität auf
    Internationales

    „Die Welt muss Kuba verteidigen“ – Greta Thunberg kritisiert US-Blockade gegen Kuba und ruft zu Solidarität auf

    Fehlende WCs verzögern Beatpatrol-Festival um mehrere Stunden
    Kultur

    Fehlende WCs verzögern Beatpatrol-Festival um mehrere Stunden

    © Zeitung der Arbeit, Organ der Partei der Arbeit
    Medieninhaberin: Partei der Arbeit (PdA), Bundesbüro: Drorygasse 21, 1030 Wien,
    E‑Mail: redaktion@zeitungderarbeit.at | Impressum | Datenschutzerklärung

    No Result
    View All Result
    • Politik
    • Panorama
    • International
    • Klassenkampf
    • Feuilleton
    • Kommentar
    • Partei der Arbeit
    • Schwerpunkte
      • Organisierung in Gewerkschaft und Betrieb
    • Über uns
      • Blattlinie
      • Kontakt
      • ZdA-Wochenschau abonnieren
      • Zeitung der Arbeit unterstützen
      • Impressum
      • Datenschutzerklärung
      • Cookie Policy (EU)

    © Zeitung der Arbeit - Organ der Partei der Arbeit, Medieninhaberin: Partei der Arbeit (PdA), Bundesbüro: Drorygasse 21, 1030 Wien, E‑Mail: redaktion@zeitungderarbeit.at

    Unsere Website nutzt Cookies, um Ihnen eine bestmögliche Funktionalität bieten zu können.