Letztes Wochenende fand in Wien das alljährliche Sommerfest der Partei der Arbeit Österreich (PdA) am Kardinal-Nagl-Platz statt. Dieses Jahr stand es unter dem Motto „Gegen Krieg und Krise! Sozialismus statt Barbarei!“. Während es zu Beginn noch regnete, wich das schlechte Wetter im Laufe des Nachmittags einer sonnigen und warmen Feststimmung. Bei freiem Eintritt wurde der Kardinal-Nagl-Platz politisch und kulturell belebt. Sympathisanten und Sympathisantinnen, Anrainer und Anrainerinnen, sowie zufällig vorbeikommende Passanten und Passantinnen konnten so am Fest teilnehmen.
Neben der Essens- und Getränkeausgabe wurden ein Bücherstand und ein Informationstisch aufgebaut, an dem aktuelle Pickerl und Infomaterial verteilt wurden. Auch die anwesenden Kinder kamen auf ihre Kosten: Ihnen standen Heliumluftballons, Seifenblasen und allerlei Spiele zur Verfügung. Bei dem einigen Tischtennisduellen wurde um jeden Punkt gekämpft.
Das Sommerfest entwickelte sich zu einem lebendigen Treffpunkt, an dem Parteimitglieder, Mitglieder der Jugendfront und Gäste miteinander ins Gespräch kamen. Am Informationstisch und an den aufgestellten Sitzbänken wurden zahlreiche Gespräche und politische Diskussionen geführt. Für das kulturelle Programm sorgten mehrere musikalische Beiträge zwischen den Reden vom Vorsitzenden der Partei Otto Bruckner, Dominic Meier für die Partei in Wien sowie Xaver Reichert Miglied der Wiener Leitung der Jugendfront. Den Auftakt machte der Rapper JevtA, gefolgt von politischen und Arbeiterliedern von Chris 4er Peterka. Den Abschluss machte die Band Tricks mit Kamelen feat. Heidi Jaguar.
Politisch blieb die Stimmung am Sommerfest trotz der gegenwärtigen Krisenlage im imperialistischen System betont optimistisch. So hielt Xaver in seiner Rede für die Jugendfront fest: „Wir können eine Welt ohne Kriege, Krisen und Existenzangst bauen, doch das können nur wir selber, das macht niemand für uns.“ Der Vorsitzende der PdA, Otto Bruckner, stellte in seiner Rede einen kürzlich erfolgreich geführten Klassenkampf bei Samsung in Südkorea vor. Die Beschäftigten konnten dort Lohnerhöhungen und eine Beteiligung am Unternehmensgewinn durchsetzen. Das Beispiel zeige, welche Stärke die Arbeiterklasse entwickeln kann, wenn sie sich ihrer eigenen Stellung und Macht im kapitalistischen System bewusst wird.






























































































