Am 7. Juli 2026 stimmte die UN-Generalversammlung in New York über einen Antrag Kubas zur Verurteilung der US-Blockade ab. Eine große Mehrheit von 136 Staaten schlossen sich dem Antrag an.
New York. Mit einem agressiven und arroganten Auftritt versuchte der Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika, Michael Waltz, in der Generalversammlung der Vereinten Nationen Stimmung gegen den Antrag Kubas zu machen, mit dem die Blockadepolitik der USA gegen die sozialistische Inselrepublik verurteilt werden sollte. Und das, noch bevor die eigentliche Debatte begonnen hatte. Die USA versuchten zu verhindern, dass das Thema überhaupt auf die Tagesordnung kam. Vergebens.
Und die USA verloren auch die Abstimmung selbst. Zwar konnten sie dieses Mal einige Staaten mehr auf ihre Seite ziehen, als bei vergangenen Abstimmungen in der UN-Generalversammlung, das Ergebnis war dennoch eindeutig: 136 Staaten verurteilten die US-Blockade, 9 stimmten gegen den Antrag Kubas und 30 enthielten sich. Österreich stimmte mit der überwiegenden Mehrheit.
Interessant ist es, sich anzuschauen, wer sich auf Seiten der US-Imperialisten positionierte: Argentinien unter Trump-Freund Milei, Costa Rica, die Tschechische Republik, seit Jahren ein Hort des Antikommunismus, Israel, Marokko, Nord-Mazedonien, das sich Geschäfte mit den Trump-Clan verspricht, Paraguay und natürlich die Ukraine.
Unter den Enthaltungen finden sich auch einige EU-Staaten, darunter die BRD, Italien, Polen oder Rumänien. An diesem Beispiel zeigt sich wieder – gerade anhand der BRD – die ganze Doppelmoral der US-Außenpolitik. Aus lauter Kriecherei vor US-Präsident Trump wagt man es nicht, die verbrecherische Blockadepolitik zu verurteilen. Geht es gegen Russland, China oder andere nicht unter US-Einfluss stehende Staaten ist man mit Verurteilungen aller Art schnell bei der Hand.
Quelle: Junge Welt




















































































