Die Kollektivvertragsverhandlungen der IT-Branche haben auch nach der sechsten Runde. Erstmals kam es zu Warnstreiks der Beschäftigten.
Wien. Rund 400 IT-Angestellte versammelten sich laut der Gewerkschaft GPA am Mittwoch auf dem Erste Campus beim Hauptbahnhof zu einer Protestversammlung. Auch an anderen Orten in ganz Österreich kam es zu Warnstreiks. In vielen Großunternehmen, aber auch in Klein- und Mittelbetrieben wurde die Arbeit für einige Stunden niedergelegt.
„Die Warnstreiks waren ein deutliches Signal: Die Beschäftigten der IT-Branche sind bereit, für eine faire Anerkennung ihrer Arbeit zu kämpfen“, sagt die Verhandlungsleiterin der Gewerkschaft, Sandra Steiner. Die GPA fordert aktuell eine Erhöhung der Mindest- und Ist-Gehälter um 3,5 Prozent – die Forderung wurde im Zuge der vergangenen Verhandlungsrunden bereits nach unten korrigiert. Die Gegenseite war zuletzt zu einem Gehaltsplus von nur 2,5 Prozent bereit. Die nächste Verhandlungsrunde wird am 10. März stattfinden.




















































































