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Strompreise steigen ins Unermessliche

Wien. Der Teuerungs-Check der Arbeiterkammer zeigt, wie sich die Stromtarife für Neukundinnen- und kunden im Vergleich zu Bestandskundinnen- und kunden entwickelt haben. Wer jetzt einen neuen Strom-Vertrag abschließen muss, zahlt im Schnitt 130%, in manchen Fällen sogar bis zu 360% mehr. 

Die Teuerungen gehen durch die Decke und machen das Leben immer schwerer leistbar. Die AK erhebt regelmäßig, wie sich die Preise in den Bereichen Energie, Sprit, Lebensmittel und Wohnen entwickeln – und die Zahlen sind alarmierend!

Der erste AK Teuerungs-Check beleuchtet die Situation für Neukundenverträge bei Strom. In weiten Teilen Österreichs ist Strom für viele Menschen schlicht nicht mehr leistbar. Die Neukundenkonditionen für Strom (in Cent/kWh netto, Energiepreis inklusive Arbeitspreis, Grundpauschale und Leistungspreis) sind gegenüber den Bestandstarifen um durchschnittlich 130% höher. Während sich die Neukundentarife der drei günstigsten Anbieter kaum von den Konditionen für Bestandskunden unterscheiden, verlangen andere Anbieter im Bundesgebiet um bis zu 367% mehr.

Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht in Sicht. Die AK legt schon seit Monaten Vorschläge auf den Tisch, wie man die Energiepreise stabilisieren könnte. Die AK fordert einen Gaspreisdeckel, ein Abschöpfen der „Windfallprofits“ und einen Preisdeckel bei Energie für arme Haushalte und neue Kunden.

Quelle: ots


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